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 Motiv: ©newroadboy - stock.adobe.com

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Kennzahl: 17.15527
07.09.2020

APS: Übergangszeit für Anwendung des REX-Systems wegen COVID-19 für weitere APS-Länder bis 31.12.2020 verlängert


Die Verlängerung wurde neben Tadschikistan nun auch Bangladesch, Haiti, Indonesien, Madagaskar, Philippinen, Senegal und Vietnam gewährt.
Wie in der Meldung vom 29.06.2020 berichtet, ermöglicht die Durchführungsverordnung (EU) 2020/750 vom 5. Juni 2020 begünstigten Ländern des Allgemeinen Präferenzsystems (APS), eine Verlängerung des Übergangszeitraums für das REX-System bis längstens 31.12.2020 zu beantragen. Grund der o.g. Verordnung sind durch die COVID-19-Pandemie verursachte Verzögerungen der Einführung des REX-System in den APS-Ländern.
Nach Tadschikistan hat die EU-Kommission die Übergangsfrist zur Umstellung auf das REX-System für folgende weitere Länder auf Antrag bis zum 31.12.2020 verlängert (Artikel 1 Abs. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2020/750 der Kommission vom 05.06.2020):
  • Bangladesch (BD), Haiti (HT), Indonesien (ID), Madagaskar (MG), Philippinen (PH), Senegal (SN), Tadschikistan (TJ) und Vietnam (VN).
Ab 01.07.2020 wenden die folgenden Länder das REX-System umfassend an (kein Formblatt A):
  • Burkina Faso (BF), Kambodscha (KH), Kap Verde (CV), Kirgistan (KG), Lesotho (LS), Mauretanien (MR), Mongolei (MN) und Usbekistan (UZ).
Die EU-Kommission hat die entsprechenden Länder rückwirkend in den TARIC/EZT mit Wirkung zum 01.07.2020 eingestellt. Eine Überprüfung der betreffenden Einfuhrabgabenbescheide erfolgt von Amts wegen.
Weitere Einzelheiten zu gültigen Ursprungsnachweisen und zur Umstellung der APS-Länder auf das REX-System finden Sie in der Fachmeldung des Zolls Nr. 0075/20 sowie auf der Website der EU-Kommission hier.