Sprungmarken zu den wichtigsten Seitenabschnitten


Suche Hauptnavigation A-Z Übersicht Hauptinhalt Servicelinks

Internetpräsentation IHK Saarland - Partner der Wirtschaft


Kennzahl: 2468

FAQ Covid-Schnelltest für Grenzpendler

I. Allgemeine Fragen zur Einstufung als Risikogebiet

  • Seit dem 8. November 2020 gilt grundsätzlich für Ein- bzw. Rückreisende aus dem Ausland, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die Verpflichtung, sich unverzüglich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Nach frühestens fünf Tagen der Quarantäne können sich die Einreisenden auf SARS-CoV-2 testen lassen, um die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis zu beenden. Um das Gemeinwesen und den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten, sind bestimmte Personengruppen von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen. Auch Ausnahmen aus familiären Gründen sind vorgesehen.

  • Für Regionen mit besonders hohen Fallzahlen (Hochinzidenzgebiete) und Regionen, in denen sich bestimmte Virusvarianten (Virusvarianten-Gebiete) ausgebreitet haben, sind noch strengere Regeln vorgesehen, um die Übertragung des Coronavirus SARS-CoV 2 weiter zu begrenzen und die schnelle Verbreitung neuer Virusvarianten zu vermeiden. Wer sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einer dieser Regionen aufgehalten hat, ist verpflichtet, bereits bei Einreise einen Nachweis (ärztliches Zeugnis oder Testergebnis) über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuführen und auf Anforderung der zuständigen Behörde oder der von ihr beauftragten Behörde vorzulegen. Dieser Test darf frühestens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Auch bei Kontrollen durch die Bundespolizei (z.B. grenznahe Kontrollen bei Einreise auf dem Landweg) kann der Nachweis verlangt werden. Der Nachweis über ein negatives Testergebnis oder entsprechendes ärztliches Zeugnis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Der durchgeführte Test muss die unter https://www.rki.de/tests genannten Anforderungen erfüllen.

  • Grenzpendler, die aus beruflichen Gründen ins Saarland einreisen, sind von der Quarantänepflicht befreit.
    Die Anmeldepflicht gilt für sie unverändert. Sie müssen außerdem, wie oben beschrieben, einen negativen Corona-Test mit sich führen, wenn sie die Grenze nach Deutschland überqueren.

  • Frankreich hat bereits in der letzten Februarwoche beschlossen, dass Deutsche, die in das Département Moselle fahren, ab dem 1. März einen negativen Coronatest vorweisen müssen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ausnahmen gelten für:
    • Reisen von Einwohnern in Grenzregionen in einem Umkreis von 30km um ihren Wohnort für einen Zeitraum von weniger als 24h.
    • Geschäftsreisen, wenn die Dringlichkeit oder Häufigkeit mit der Durchführung eines solchen Tests unvereinbar ist.
    • Fahrten von Berufskraftfahrern bei der Ausübung ihrer Tätigkeit.

II. Allgemeine Fragen zum Verfahren

  • Eine Liste mit Anbietern von Testmaterial und Schutzkleidung im Saarland finden Sie hier.

    Wir prüfen weitere Bezugsquellen und werden die Liste laufend aktualisieren. Als saarländischer Anbieter
    können Sie sich an IHK oder VSU wenden, um entsprechend gelistet zu werden.

    • Grenzgänger und Grenzpendler, die in einer Kalenderwoche mindestens zwei Einreisen aus der Region vornehmen, müssen mindestens zweimal die Woche getestet werden. Dabei dürfen die Tests nicht älter als 48 Stunden sein.

    • Diejenigen, die in einer Kalenderwoche ausschließlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einreisen, müssen nur einmal unmittelbar vor der Einreise getestet werden, so dass der 48-Stunden-Zeitraum gewährleistet bleibt.

  • Ja, es gibt zahlreiche Testzentren vor Ort, in denen Test abgenommen werden. Eine Liste der Testzentren im Département Moselle finden Sie hier:

    https://www.sante.fr/cf/centres-depistage-covid/departement-57.html

    Wenn die Testung bereits am Wohnsitz in Frankreich oder in einem weiteren Testzentrum vorgenommen wurde, ist eine weitere Testung im Betrieb nicht notwendig.

  • Ja, Grenzpendler, die unmittelbar aus einem Virusvarianten-Gebiet nach Deutschland einreisen, müssen bei Einreise einen Nachweis eines negativen Tests mitführen. Das gilt auch für solche Personen, die zwar nicht unmittelbar aus einem Varianten-Gebiet einreisen, sich aber in einem solchen Gebiet in den letzten 10 Tagen vor der Einreise aufgehalten haben. Kontrollen werden durch die Polizei des Bundes sowie des Landes in der Grenzregion, vor allem im Hinterland, vorgenommen.

  • Eine Einwilligung des Mitarbeiters in die Durchführung des Tests durch den Arbeitgeber oder einen
    beauftragen Dienstleister muss eingeholt werden. Hierbei muss auch über die Erhebung und Verwendung
    der Daten informiert und insoweit eine Einwilligung, insbesondere im Hinblick auf die Bekanntgabe
    eines positiven Testergebnisses an den Arbeitgeber und das zuständige Gesundheitsamt,
    eingeholt werden. Die Einwilligung zur Datenverarbeitung muss schriftlich erteilt werden. Es empfiehlt
    sich auch die Hinzuziehung des zuständigen Datenschutzbeauftragten. Getrennt von dieser Einwilligung
    ist eine Risikoaufklärung notwendig.

  • Der Antigen-Schnelltest sollte durch Ärztinnen und Ärzte oder Gesundheitspersonal oder durch Personen durchgeführt werden, die fachkundig geschult wurden. Eine vorhergehende Einweisung bzw. Schulung in die korrekte Durchführung der Abstrichentnahme und Anwendung der Tests ist erforderlich. Darüber hinaus ist eine arbeitsschutzrechtliche Unterweisung der testenden Person notwendig. Das Personal muss beim Durchführen des Tests
    • mindestens FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken,
    • Handschuhe,
    • Schutzkittel und Schutzbrillen oder Visiere tragen.

  • Die aktuelle Verordnung sieht keine Tests zur Eigenanwendung vor. Der Test darf nur durch medizinisches
    oder fachlich geschultes Personal durchgeführt und bescheinigt werden.

  • Das Personal muss beim Durchführen des Tests mindestens
    • FFP2-Masken oder vergleichbare Atemschutzmasken,
    • Handschuhe,
    • Schutzkittel und Schutzbrillen oder Visiere tragen.
    Außerdem muss die zu testende Person im Vorfeld über mögliche Risiken aufgeklärt werden.

  • Auch bei einer vorherigen Impfung muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

  • Die Landesregierung hat ein grenzüberschreitendes Testzentrum auf der Goldenen Bremm in Saarbrücken errichtet. Es steht Grenzgängern, die sich testen lassen wollen, jeden Tag von 6.00 bis 22.00 Uhr, auch am Wochenende zur Verfügung.

    Die Online-Anmeldung finden Sie hier: deutsch-französisches Testzentrum | centre de dépistage franco-allemand (etermin.net)

    Das Testzentrum hat seinen Betrieb am Dienstag, 02.03.21, 06.00 Uhr gestartet.

    Insgesamt wird es drei Anmelde-Varianten geben:
    • Eine Onlineanmeldung mit direkter Dateneingabe im Internet zu einem festen Termin. Die Probanden dieses Verfahrens fahren unverzüglich ohne weiteren Aufenthalt auf dem Gelände zur Akkreditierung der Testdurchführung (Linie 1 im Zelt).
    • Probanden drucken ein im Internet zur Verfügung gestelltes pdf-Formular aus, geben ihre Daten ein und händigen dieses Formular auf dem Testgelände dem Dienstleister aus. Die Daten werden dann in dessen System erfasst, und es geht über die Linie 2 im Zelt zur Testdurchführung.
    • Probanden, die keine Anmeldedaten vorhalten, bekommen vor Ort das zuvor beschriebene Formular, füllen es aus und verfahren dann weiter wie unter Punkt 2 beschrieben.
    Über die zwei zur Verfügung stehenden Testlinien ist damit zu rechnen, dass in dem Testzentrum 100 Tests pro Stunde stattfinden können. Aktuell ist auch im Gespräch, die Schichten noch zusätzlich auszuweiten.

    Das Testzentrum an der Goldenen Bremm steht auch LKW-Fahrern zur Verfügung, die im Verkehr zwischen dem Département Moselle und dem Saarland unterwegs sind. Abstellmöglichkeiten für LKW direkt vor Ort sind nicht vorhanden. Der Landesverband Verkehrsgewerbe prüft, inwieweit es in der Umgegend Abstellmöglichkeiten gibt.

    Eine weitere kostenlose Testmöglichkeit für Grenzgänger besteht ab Donnerstag, 4. März 2021. In Sarreguemines (Scène de l’hôtel de ville de Sarreguemines – 2 rue du Maire Massing)
    Die kostenlose Antigentests werde ohne Termin und ohne Rezept durchgeführ.

    Die Öffnungszeiten sind:

    • Donnerstag, 4. März 2021: 12 bis 19 Uhr
    • Freitag, 5. März 2021: 12 bis 20 Uhr
    • Samstag, 6. März und Sonntag, 7. März 2021: 9 bis 17 Uhr

    Am Wochenende (Samstag 6. und Sonntag 7. März 2021 von 9 bis 17 Uhr) gibt es noch folgende Testmöglichkeiten:
    • espace Cassin, Bitche
    • salle des fêtes, Bouzonville
    • salle Baltus, Creutzwald
    • espace Gouvy,  Freyming-Merlebach
    • gymnase, Forbach, Stadtteil Wiesberg.
    Personen, die nach Beginn der Ausgangssperre (nach 18.00 Uhr) getestet werden möchten, müssen bei der ’attestation de déplacement dérogatoire das Feld Nr. 2 ankreuzen.

  • Die COVID-19 Schnelltests müssen - laut Robert Koch-Institut (RKI) und Umweltbundesamt (UBA) als Gewerbeabfall nach Abfallschlüssel 180104 in einem reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnis (z. B. dickwandiger Müllsack oder Doppelsack-Methode) entsorgt werden. Eine gemeinsame Entsorgung mit Abfällen aus Haushalten (Restmüll) kann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass diese Abfälle direkt einer Abfallverbrennungsanlage zugeführt werden. Dies ist im Saarland und insb. im Entsorgungsgebiet des EVS normalerweise der Fall. Tests, die im Haushalt anfallen, sind im Restmüll zu entsorgen. RKI und UBA begründen diese Vorgehensweise mit der kleinen Probenmenge, die für die Durchführung dieses Tests benötigt wird und der damit verbundenen geringen Virenlast. Ob ein Test positiv oder negativ ausfällt, spiele für die Entsorgung keine Rolle. Weitere Information finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html

  • Als Testnachweis gelten ein ärztliches Zeugnis oder ein negatives Testergebnis. Dieses muss in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegen. Dieses muss durch die testende Person unterschrieben werden. Dabei muss auf der Bestätigung der Hersteller des Antigen-Schnelltests ersichtlich sein. Ansonsten ist keine besondere Form vorgeschrieben. Ein unverbindliches Muster finden Sie auf den Internetseiten der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) und der Industrie- und Handelskammer (IHK).


  • Grundsätzlich muss die in der vorgenannten Antwort genannte Bescheinigung über ein negatives Testergebnis mitgeführt werden.

  • Es gibt zahlreiche Anbieter, die Schnelltests als Serviceleistung anbieten. Die Tests können dabei je nach Aufkommen sowohl in den Unternehmen vor Ort als auch in regionalen Testzentren ausgeführt werden. Bei folgenden Organisationen oder Unternehmen können Sie entweder direkt Testleistungen buchen oder Informationen über Anbieter einholen.

  • Ausbildungen zu fachlich qualifiziertem Personal finden bei mehreren Organisationen statt. So bilden Rettungsdienste wie das Rote Kreuz (Ansprechpartner: Herr Barta, 0172/243 12 22) und der Malteser Hilfsdienst (Ansprechpartner: Bernd Schwarz, 0651/146 48 28, 0171/837 92 79) Testpersonen aus.
    Auch private Unternehmen [wie Corvitas (www.corvitas.de)] haben entsprechende Ausbildungen im Angebot.
    Der Service-Dienstleister Apolog (Herr Nimmesgern, 06825/95 43 0, www.apolog.de) ermöglicht auf Anfrage eine Ausbildung über die angeschlossenen SHG-Kliniken. Ebenfalls bieten die DRK-Kliniken Schulungen an (Ansprechpartnerin: Angelique Pfeiffer, 06831-171-384, angelique.pfeiffer@drk-kliniken-saar.de). Schulungen sind außerdem bei der Firma amz Saar (Ansprechpartner: Steffen Kerner, 06897-50594-0, steffen.kerner@amz-saar.de) möglich. Die Schulung hat einen Umfang von wenigen Stunden und umfasst vor allem eine Einweisung in den Testablauf und in die Hygienebedingungen. Das geschulte Person kann selbst ein negatives Testergebnis ausstellen.
    Wichtig für die von der Landesregierung über die IHK bereitgestellten Tests ist, dass für die Handhabung des Rapid SARSCoV-
    2 Antigen-Test geschult wird.

  • Wenn der Test durch einen Dienstleister ausgeführt wird, ist dieser auch haftbar. Werden eigene Beschäftigte zu Testern weitergebildet, kommt grundsätzlich eine Haftung des Arbeitgebers in Betracht. Wird eine Verletzung als Arbeitsunfall anerkannt, tritt die Berufsgenossenschaft ein. Arbeitgeber und Tester sind von der Haftung in diesem Fall befreit.

  • Im Fall eines positiven Testergebnisses hat die testende Einrichtung Maßnahmen zum Schutz der übrigen Betriebsangehörigen zu ergreifen (u.a. Daten zur Kontaktnachverfolgung sichern). Der Beschäftigte ist gehalten, sich unmittelbar einem PCR-Test zu unterziehen und mit den Gesundheitsbehörden weitere
    Schritte zu koordinieren. Außerdem muss das Unternehmen gegebenenfalls das Gesundheitsamt informieren, in dessen Bezirk der regelmäßige Arbeitsort liegt.

  • Tests für Auszubildende sollten immer dort angeboten werden, wo der entsprechende Test abhängig
    von der 48-Stunden-Frist anfällt. Bei Blockunterricht sollte der Test immer in der Berufsschule angeboten
    werden.

  • Um den Liefer- und Güterverkehr so wenig wie möglich zu behindern, finden zwar keine direkten Kontrollen an den Grenzen statt. Die Fahrer fallen allerdings unter die gleichen Bestimmungen wie Grenzgänger und -pendler. Auch sie müssen für die Einreise aus der Region Moselle ein negatives Testergebnis vorweisen können, das nicht älter als 48 Stunden ist. Für den Transitverkehr sind Sonderregeln in Aussicht gestellt. LKW-Fahrer, die die Grenze in beide Richtungen überqueren, können sich ebenfalls am Testzentrum Goldene Bremm testen lassen.

  • Der Öffentliche Personennahverkehr zwischen dem Saarland und dem Département Moselle bleibt
    nach Aussage des Saarländischen Verkehrsministeriums vorerst bis zum 17. März ausgesetzt. Pendler
    können weiterhin nicht per Bus oder Bahn in das Saarland einreisen. Auch Fahrgemeinschaften
    mit mehr als zwei Personen sind wegen des geltenden Kontaktverbots nach Aussage des Verkehrsministeriums
    nicht erlaubt..

  • Aktuell werden noch Gespräche zwischen Bund und Land über die genaue Bußgeld-Ausgestaltung geführt. Auf französischer Seite werden beim ersten Mal 130 Euro fällig.

III. Arbeits- und datenschutzrechtliche FAQ

  • Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Trotzdem kann der Mitarbeiter nicht zu einem Schnelltest gezwungen werden, sofern hier keine gesetzliche Grundlage (z.B. für Klinikpersonal) oder ein konkreter Anlass (z.B. Krankheitssymptome) besteht. Bei einem konkreten Infektionsverdacht kann die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ein berechtigtes Interesse begründen, die Durchführung eines Tests verpflichtend anzuordnen. In einem solchen Fall empfehlen wir die weitere Rücksprache mit Ihrem Verband oder der IHK. Im Übrigen bleibt es bei der Freiwilligkeit der Testung.

  • Nein, da der Test keine Voraussetzung für die Beschäftigung von Grenzgängern ist, sondern nur für den Grenzübertritt notwendig ist, kann er während des laufenden Schichtbetriebs ausgeführt werden.

  • Grundsätzlich fällt eine freiwillige Testung nicht in die Arbeitszeit und löst keine Vergütungspflicht für die aufgewendete Zeit aus.

  • Die Durchführung von Tests im Betrieb ist – auch wenn diese freiwillig sind – mitbestimmungspflichtig, da es sich um Ordnungsverhalten nach § 87 Abs. 1 Ziff. 1 BetrVG handelt.

  • Nein, den hat der Mitarbeiter nicht, auch nicht nach § 616 BGB.

  • Aus den arbeitsvertraglichen Pflichten ergibt sich eine Mitteilungspflicht des Arbeitnehmers über ein positives Testergebnis gegenüber dem Arbeitgeber, damit dieser seiner arbeitsschutzrechtlichen Fürsorgepflicht zum Schutz der übrigen Mitarbeiter vor Infektionen nachkommen kann.

  • Grundsätzlich ist ein Negativtest keine Voraussetzung für die Tätigkeit im Betrieb, wonach es keine Kontrollrechte des Arbeitgebers gibt.

  • Die Testung hat das Ziel, dass der Mitarbeiter die Grenze passieren kann. Eine mangelnde Testung kann deshalb keine Haftung nach sich ziehen.

  • Der Arbeitnehmer muss sich darum kümmern, da er das Wegerisiko trägt. Der Arbeitgeber kann Tests in seinem Betrieb freiwillig anbieten.

  • Die Bestimmung, dass für den Grenzübertritt ein Negativ-Test notwendig ist, hat keinen Einfluss auf die Arbeitsschutzmaßnahmen in den Unternehmen. Wenn diese bereits ein umfassendes Hygienekonzept umgesetzt haben, sind keine weiteren Anpassungen notwendig. Eine Testung ersetzt nicht die Verpflichtung zur Umsetzung eines Hygienekonzeptes.

Hotline rund um die Grenzschließung

Bei Fragen können Sie sich gerne an die IHK-Corona-Hotline (0681/9520-500, Montag bis Freitag: 8.00 – 18.00 Uhr) wenden oder eine E-Mail (corona@saarland.ihk.de) senden.

Die Fragen und Antworten wurden in Kooperation zusammengestellt von der
Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU)
und der
Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (IHK)