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Cyberangriffe, Sabotage und Spionage

Die deutschen Sicherheitsbehörden waren schon seit einigen Jahren vor zunehmender Gefahr von Cyberangriffe, Sabotage- und Spionageakten auf Unternehmen. 

Um die Auswirkungen von Cyberangriffe zu reduzieren ist es für Unternehmen ratsam sich zeitnah für IT-Notfälle vorzubereiten und die IT-Sicherheitssystem auf den neusten Stand zu bringen.

Die Gewährleistung der Cybersicherheit ist für Wirtschaft und Verwaltung, insbesondere im Hinblick auf die kritischen Intrastrukturen, von signifikanter Relevanz. Eine Bedrohung der IT-Sicherheit durch ein Schadprogramm kann im schlechtesten Fall in kurzer Zeit zu einer Einschränkung der Funktionalität einer ganzen Organisation führen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI beobachtet die Situation aus diesem Grund täglich und leistet Unterstützung bei der Gewährleistung der Informationssicherheit.

Beim BSI erhalten Sie Informationen zur aktuellen IT-Sicherheitslage. 

Wo finden Unternehmen Informationen, um sich vor Cyberangriffen zu schützen?

Die Absicherung von IT-Systemen in Unternehmen stellt angesichts der hochdynamischen Entwicklung von Bedrohungslagen im Cyberraum eine komplexe Aufgabe dar. Folgende Institutionen bieten umfangreiche Informationen und Leitfäden zur IT-Sicherheit.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt diverse Basismaßnahmen, um das eigene Unternehmen zu schützen. Mehr dazu finden Sie auf der Internetseite des BSI: ACS - Unternehmen allgemein

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt diverse Basismaßnahmen, um das eigene Unternehmen zu schützen. 

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Das BBK klärt auf, wie eine Notfallvorsorge vorbereitet werden sollte. Dabei wird die Rolle der Wirtschaft bei der Zivilen Gesamtverteidigung und dem Zivilschutz definiert.

Bundesamt für Verfassungsschutz

In einer sich rasch digitalisierenden Welt sind Cyberangriffe durch fremde Mächte zu einer der zentralen Herausforderungen für die innere Sicherheit Deutschlands geworden. Diese Angriffe sind für fremde Nachrichtendienste entscheidende Werkzeuge zur Informationsbeschaffung, zur Einflussnahme und sogar zur Vorbereitung von Sabotageakten. Die neue Broschüre bietet einen prägnanten Überblick über die Bedrohungslage im Cyberraum und thematisiert die verschiedenen Ziele, die Länder wie Russland, China, Iran und Nordkorea verfolgen.

Bundeskriminalamt
In der Broschüre „Cybercrime – Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft“ gibt das Bundeskriminalamt konkrete Empfehlungen zur Vorgehensweise bei Betroffenheit durch Cyberstraftaten.

Initiative Wirtschaftsschutz
Auf dieser Informationsplattform haben sich vier Sicherheitsbehörden BfV, BKA, BND und BSI zusammengeschlossen, die alle im Themenbereich Wirtschaftsschutz aktiv sind.
Sie stellen hier gebündelt ihre Expertise für Wirtschaftsunternehmen zur Verfügung. Dazu gehört das Thema Cyberkriminalität genauso wie Wirtschafts- und Wissenschaftsspionage oder das Thema IT-Sicherheit. Dazu tragen neben den Sicherheitsbehörden auch die beteiligten Wirtschafts- und Sicherheitsverbände mit ihrer Expertise bei.

Sabotage

In der Regel geht einer Sabotage eine Spionage voraus. Für kritische Infrastrukturen und in weiteren Bereichen bestehen bereits Vorgaben und Anforderungen rund um den Schutz vor Sabotage. Bereits während der Corona-Krise wurde deutlich, dass eine Vielzahl weiterer Produktsegmente, Dienstleistungen oder Unternehmen plötzlich systemrelevant werden können, wenn bestimmte Komponenten fehlen oder eine ganze Berufsgruppe infolge eines extrem angestiegenen Dienstleistungsbedarfs gebunden ist.

Es wäre unrealistisch, die KRITIS-Anforderungen auf alle theoretisch betroffenen Bereiche auszudehnen. Dennoch ist aufgrund der hohen Vielfalt und Komplexität insbesondere hybrider Angriffsszenarien eine individuelle Analyse für jedes Unternehmen anzuraten, inwieweit eine Betroffenheit von Spionage oder Sabotage denkbar ist. Ämter für Verfassungsschutz bieten zu dieser Thematik Informationsmaterial Die, Ansprechpartner und sind auch Anlaufstelle wenn Spionage oder Sabotage vermutet beziehungsweise festgestellt wird.

Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.

Spionage

Das VSW-Leitblatt Bedrohung enthält Informationen, an wen man sich wenden kann, wenn ein verdächtiger Drohnenüberflug über das Unternehmen bemerkt wird.