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Resilienz und Vorsorgepläne

Spätestens seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich die Sicherheitslage in Europa und in der Welt verändert. Die Gesellschaft und auch die Wirtschaft sehen sich mit neuen sicherheits- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen konfrontiert. Obwohl Deutschland noch nicht offizielle Konfliktpartei der gegenwärtigen Krise ist, kämpfen wir täglich mit Themen wie Sabotage, Spionage oder auch Cyberangriffen, auf die sowohl die Gesellschaft aber auch die Wirtschaft vorbereitet sein sollte. 

Neben den beschriebenen Konflikten, die derzeit im Fokus stehen, gibt es weitere Katastrophen- oder Krisensituationen wie z.B. Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen oder Pandemien, die sich erheblich auf die Unternehmen auswirken können. In solchen Situationen ist es insbesondere auch für Unternehmen wichtig, die grundlegende Handlungsfähigkeit durch die Resilienz der eigenen Infrastruktur und die Vorsorge durch einen „Notfall-Koffer“ zu gewährleisten. Nicht nur aus eigenem Interesse, sondern auch im übergeordneten Konzept einer Gesamtverteidigung sollten Unternehmen Maßnahmen vorausdenken und absichern, die im Ereignisfall Schäden, Ausfallzeiten und Nachwirkungen reduzieren helfen. Die saarländischen Unternehmen können unabhängig von Ihrer Größe und Branche betroffen sein. 
  • Cyberangriffe, Spionage und Sabotage gegen das eigene Unternehmen aber auch gegen Unternehmen der kritischen Infrastruktur (Energie, Wasser und IT)
  • Das Fehlen von Personal, zum Beispiel Reservisten, ehrenamtlichen Kräften bei Rettungsdiensten, Feuerwehr, THW et cetera oder durch die Auswirkungen von Angriffen
  • Ein Mangel an Kraft- und Betriebsstoffen
  • Stromausfälle bis hin zu einem Blackout
  • Ausfall der Kommunikationsmittel, des Internets et cetera
  • Engpässe bei Wachpersonal
  • Engpässe durch den Wegfall osteuropäischer LKW-Fahrer
  • Störung der Lieferketten, sowohl international als auch national
  • Liquiditätsengpässe in bestimmten Branchen
  • Durch den Anspruch der Bundeswehr auf Überlassung von z.B. LKW, Technik oder Produktionsanlagen für Zwecke der nationalen Vertidigung
Um die Unternehmen im Saarland zu unterstützen, stellen wir einen Krisenvorsorgeplan für Unternehmen zur Verfügung. Er bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen eine praktische Orientierung, um die eigene Vorsorge systematisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Szenarien, Stresstests und eine vorrauschauende Planung sind keine Belastung, sondern ein strategischer Vorteil. 

Neben der oben genannten Krisensituation sollte aber auch jedes Unternehmen für den Fall vorbereitet sein, dass z.B. der Chef plötzlich und unerwartet ausfällt. Im Notfallhandbuch erhalten Sie mehr Details zu dem Thema.