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Aktuelles

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Deutliche Belebung des saarländischen Außenhandels in 2014 – gute Aussichten für 2015

Ausfuhren in die USA, nach Großbritannien und in den Euro-Raum legen kräftig zu

17.04.2015

Nach einer Delle in 2012 und 2013 hat sich der saarländische Außenhandel 2014 wieder spürbar belebt. So weisen die Daten der amtlichen Statistik bei den Exporten ein Plus von 3,6 Prozent auf jetzt 13,8 Milliarden Euro aus, die Importe stiegen sogar um 10,7 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Großbritannien, das bereits seit zwei Jahren wichtigster Abnehmer saarländischer Produkte ist, hat noch einmal deutlich zugelegt: Die Ausfuhren ins Vereinigte Königreich stiegen um rund ein Fünftel auf ein Volumen von 2,2 Milliarden Euro. Einen ähnlich starken Anstieg registriert die IHK für die USA, die mit 1,4 Milliarden Euro aber noch hinter Frankreich, dem langjährigen Top-Handelspartner der Saarwirtschaft auf Rang drei der Exportstatistik liegen (Frankreich: 1,7 Milliarden, minus 1,2 Prozent).  

„Der Exporterfolg in den angelsächsischen Raum ist vor allem dem Fahrzeugbau und seinen Zulieferern zu verdanken. Unsere Industrie profitiert derzeit davon, dass der Automarkt weltweit wächst – und das wird nach unserer Einschätzung auch für das Gesamtjahr 2015 so bleiben“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. Einen Rückgang der Exporte gab es im Außenhandel mit China (minus 16 Prozent), das Land liegt mit 615 Millionen Euro Exportvolumen in der Statistik wieder hinter Italien, aber vor den Niederlanden und Spanien. Italien und Spanien haben zweistellig zugelegt, dort scheint die Talsohle bereits durchschritten zu sein.

Gute Aussichten für 2015

„Der Export hat sich im Zuge der weltwirtschaftlichen Belebung wieder zu einer verlässlichen Stütze der Saarkonjunktur entwickelt. Insgesamt rechnen wir für 2015 mit einem Zuwachs der Ausfuhren um 5 Prozent. Auch mittelfristig sind wir optimistisch: Denn die Euro-Schwäche dürfte noch einige Zeit anhalten, was der  preislichen Wettbewerbsfähigkeit unserer Exporte in EU-Drittländer und nach Großbritannien zugute kommt. Unsere exportorientierte Wirtschaft wird davon profitieren."