
Circular Economy Kongress 2026: Kreislaufwirtschaft als Standortstrategie
- Kennzahl:
- 15.28096
Unternehmen und Politik stehen vor gewaltigen Aufgaben: Regionale, europäische und internationale Wertschöpfungsketten müssen neu gedacht werden – hin zu einer Kreislaufwirtschaft, die evidenzbasiert und systemisch funktioniert.
Aktuelle Krisen haben die Verwundbarkeit globaler Lieferketten und bestehender Abhängigkeiten schonungslos offengelegt. Besonders sichtbar wird dies in Schlüsselindustrien wie der Stahlwirtschaft, deren Bedeutung weit über das Saarland hinausreicht. Die Herausforderungen betreffen jedoch nahezu alle Bereiche der industriellen Wertschöpfung.
Nur: Wie gelingt der Wandel von sowohl politischer Strategie, als auch gelebter Industriepraxis und gesellschaftlicher Akzeptanz? In der vom saarländischen Wissenschaftsministerium geförderten Initiative „CircularSaar“ arbeiten Forscher:innen des Instituts für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme IZES und der Universität des Saarlandes gemeinsam daran, diese Fragen zu lösen.
Sie haben Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen, regulatorische Rahmenbedingungen und konkrete Lösungsansätze unter dem diesjährigen Motto „Standortfaktor Kreislaufwirtschaft" auf dem CircularSaar-Kongress zu diskutieren.
Sie erwartet ein vielfältiges Programm: richtungsweisende Diskurse mit Vordenkerinnen und Expertinnen aus Forschung, Politik und Wirtschaft. In interaktiven Themenräumen stehen unter anderem nachhaltige Metallurgie, industrielle Zerkleinerungstechniken, smarte Daten- und Sensorik und konkrete Ansätze zirkulärem Designs im Fokus. Vertiefende Fireside Chats beleuchten die Herausforderungen der Transformation aus internationaler, nationaler und regionaler Perspektive. Ein Innovation-Marketplace führt zudem gezielt Akteur*innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen.
Detaillierte Informationen und die Anmeldung finden Sie unter https://izes.eu/events/2-circular-economy-kongress/.