
Kann Deutschland noch Wachstum? Wirtschaft zwischen Transformation und Wettbewerb
- Kennzahl:
- 15.19447
- Anmeldeschluss:
- 07.09.2026
- Referent/Referentin:
- Prof. Michael Hüther, Prof. Sebastian Dullien, Jakob von Weizsäcker
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Deutschland befindet sich mitten in einer tiefgreifenden wirtschaftlichen Transformation. Digitalisierung, Dekarbonisierung, geopolitische Spannungen und ein verschärfter internationaler Wettbewerb verändern die Grundlagen unseres Wohlstands. Gleichzeitig altert die Gesellschaft, neue Technologien verändern die Arbeitswelt und die Erwartungen an den Staat wachsen. Welche wirtschaftspolitischen Antworten braucht Deutschland, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben?
Darüber diskutieren die beiden renommierten Ökonomen Prof. Dr. Michael Hüther und Prof. Dr. Sebastian Dullien gemeinsam mit Finanz- und Wissenschaftsminister Jakob von Weizsäcker. Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), und Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), zählen zu den profiliertesten Wirtschaftswissenschaftlern Deutschlands. Mit ihren unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und langjährigen Erfahrungen prägen sie seit vielen Jahren die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland und eröffnen einen umfassenden Blick auf die Herausforderungen und Chancen der wirtschaftlichen Transformation.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die Folgen des demografischen Wandels, die Rolle des Staates bei Investitionen und Innovationen sowie die Frage, wie Deutschland und Europa ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer sich wandelnden Welt behaupten können. Gemeinsam diskutieren die Gesprächspartner, welche wirtschaftspolitischen Weichen heute gestellt werden müssen, um Wachstum, Innovation und gute Arbeitsplätze langfristig zu sichern.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Demokratie braucht Diskurs“, die von der Universität des Saarlandes, der IHK Saarland, dem Saarländischen Staatstheater und vom Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft gemeinsam getragen wird. Ziel der Reihe ist es, zentrale Zukunftsfragen fundiert einzuordnen und Raum für unterschiedliche Perspektiven und offenen Austausch zu schaffen.