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Kennzahl: 17.4001

IHK warnt vor Betrug durch „Nigeria Connection“

11.04.2007

Die IHK Saarland warnt erneut vor Betrugsversuchen der so genannten „Nigeria Connection“. In E-Mails wird den Adressaten glaubhaft versicht, dass eine ehemals wichtige Staatsperson eines afrikanischen Landes (heute meist nicht mehr Nigeria, sondern Kongo, Sierra Leone, Benin, Liberia, Mosambik oder Südafrika) auf Grund ihrer Position eine große Summe Geldes „beiseite geschafft habe“. Nun sei es – bedingt durch die politischen Umstände - nötig, das Geld mit Hilfe einer „Vertrauensperson“ nach Europa zu schaffen. Auf deren Konto solle dann das Geld transferiert werden. Der freundliche Helfer aus Europa werde mit einem Anteil von bis zu zehn Prozent der „geretteten Geldsumme“ entlohnt.  Ziel ist jedoch häufig das Ausspionieren von Bankdaten; mitunter werden vom „Helfer“ aber auch Vorab-Zahlungen verlangt, die dann nie zurückgezahlt werden. In neuen Varianten kommen diese Mails auch aus vielen anderen Ländern außerhalb West-, Zentral- und Südafrika, so z. B. aus Ägypten, Pakistan, Dubai, der Schweiz und Polen.

Es handelt sich immer um Betrugsmanöver, auf die leider auch schon viele erfahrene Geschäftsleute, Ärzte, Rechtsanwälte usw. hereingefallen sind. In den Zielländern beschäftigen sich die Behörden mit den Betrügereien. Die Möglichkeiten des Internets machen es jedoch nahezu unmöglich, den Ursprung der Mails ausfindig zu machen. Die IHK Saarland empfiehlt dringend, solche Schreiben zu ignorieren.